Tradition: Das Eisstadion Polarion

Familienbetrieb in 3. Generation

Rohbau zum 20.10.1979
Rohbau zum 20.10.1979

Alles begann in den 70er Jahren – Der damalige Bürgermeister Schiek und Kurdirektor Dr. Weise hatten das Ziel den Kurort Bad Liebenzell attraktiver für den Tourismus zu machen.

 

Damals von vielen noch als „hochstapelnd“ und „überheblich“ belächelt, nahm sich die Stadt den Bau eines eigenen Eisstadions vor. Wegen fehlender Zuschüsse musste aber schnell festgestellt werden, dass Privatinvestoren gesucht werden müssen.

 

Im Jahr 1978 war es dann endlich soweit:

 

Es hatten sich die Investoren Heinz und Inge Bay, Hans und Christel Roederer, Renate  und Eberhard Mauch,  sowie Hermann und Emmi Ried gefunden.  Dies war die Geburtsstunde des Polarion!

Polarion – Die Namensgebung

 

Zwei Vorschläge standen zur Debatte:          Alascala àAlaska & Scala

 Polarion àPolareis & Orion 

Da die Wortschöpfung Polarion deutlich besser geklungen hat, wurde das Eisstadion auf den Namen Polarion getauft. Seither spricht man in der Region nicht vom Eisstadion sondern nur vom Polarion bzw. Poli.

Am 08. November 1979 war dann das große Richtfest – Helmut Schiek, damaliger Bürgermeister von Bad Liebenzell, hielt den Richtspruch.

 

Obwohl beim Bau des Polarions nicht alles im Zeitplan lief, wurde die Eisbahn wie geplant am 01.Januar 1980 eröffnet. Trotz dem einen oder anderen Provisorium kamen zahlreiche Besucher.

 

Am 01.März 1980 fand dann die Eröffnungsfeier und Einweihung mit Festprogramm fand statt. Die Feier war feucht, fröhlich und ausgelassen.

 

Betrieben wurde das Eisstadion von den Investorenfamilien, die sich in Schichten die Arbeit aufteilten.

Unter den Hammer: 

1982 wurde das Eisstadion an die Polarion Freizeitcenter Betriebsgesellschaft mbH & Co.KG verkauft.

 

Es folgten mehrere Betreiberwechsel.

 

Nachdem auch sie daran gescheitert sind das Polarion wirtschaftlich zu betreiben, war die Konsequenz eine Zwangsversteigerung.

 

Und so kommen wir zurück zu den Wurzeln, zu Heinz und Inge Bay, ursprüngliche Investoren und Betreiber. Denn die Kinder der Familie Bay, Monika (damals 26) und Matthias (damals 22) ersteigerten das Kunsteisstadion und holten es somit „zurück in die Familie“. 

 

Ab sofort betrieb das Polarion wieder eine der Gründerfamilien und schaffte es durch harte Arbeit erstmals das Eisstadion "über Wasser" zu halten.

"Wir sind und bleiben ein Familienbetrieb"

Getreu einem funktionierenden Familienbetrieb waren natürlich auch die Kinder immer mit im Geschäft. Schließlich stieg Monika Schleicher (geb. Bay) aktiv mit ein. Nach dem Tod von Heinz Bay im Jahr 2010 erweiterte sich ihr Zuständigkeitsbereich immer weiter, bis sie schließlich das Eisstadion mit Ihrem jetzigen Mann, Wolfgang Schleicher, komplett übernahm und sich auch Inge Bay in den verdienten Ruhestand zurückzog.

 

 

Mittlerweile in 3. Generation arbeiten natürlich auch die Kinder von Monika Schleicher mit im Eisstadion – jeder in seinem Aufgabenbereich.

 

Fazit der Familie:

„Wir lieben UNSER POLARION und die vielen sympathischen Gäste.

 Unsere Familie wird weiterhin mit großer Freude, Engagement und Herzblut für Euch da sein „

 

 

Damals wie heute: Ein Familienbetrieb

4 Generationen auf einem Bild - Von links: Kevin Zilla mit Partnerin Giulia, Inge Bay, Moni & Wolfgang Schleicher mit Sohn Franz, Justin Zilla mit Ehefrau Sabrina & Sohn Ben, Jamie Zilla
4 Generationen auf einem Bild - Von links: Kevin Zilla mit Partnerin Giulia, Inge Bay, Moni & Wolfgang Schleicher mit Sohn Franz, Justin Zilla mit Ehefrau Sabrina & Sohn Ben, Jamie Zilla